




















































Wenn aus drei plötzlich vier werden – eine Familienreportage zu Hause in Berlin
Es sind diese ganz alltäglichen Momente, die eine Familie ausmachen. Das gemeinsame Kochen, ein Mittagessen, ein bisschen Chaos, ganz viel Nähe – und zwischendrin ein Neugeborenes, das einfach mit dabei ist.
Für diese Familienreportage durfte ich eine junge Familie in ihrem Zuhause in Berlin besuchen. Un das sogar schon das zweite Mal. Eineinhalb Stunden lang habe ich ihren Alltag begleitet, ganz ohne inszeniertes Programm. Denn genau das liebe ich an einer Familienreportage zu Hause: Die schönsten Bilder entstehen oft dann, wenn niemand darüber nachdenkt, fotografiert zu werden.
Während in der Küche gemeinsam das Mittagessen vorbereitet wurde, war die große Schwester voller Energie. Sie tobte durch das Schlafzimmer, hüpfte auf dem Bett und irgendwann wurde kurzerhand auch noch das Bällebad hervorgeholt. Die kleine Schwester? Die war einfach dabei. Mal ganz nah bei Mama, mal mitten im Familienleben – und vollkommen selbstverständlich schon ein Teil dieses neuen, aufregenden Alltags zu viert.
Zwischendurch entstanden ganz natürliche Familienfotos. Keine perfekt gestellten Posen, sondern Bilder, die erzählen, wie es sich gerade wirklich anfühlt: eine frischgebackene Mama auf der Couch, die ihr Baby stillt. Der Papa setzt sich dazu, die beiden kuscheln einen Moment miteinander. Und irgendwann krabbelt auch die große Schwester dazu. Vier Menschen auf einem Sofa, ganz nah beieinander – und mittendrin dieses kleine neue Leben.
Gerade diese kleinen Übergänge mag ich bei einer Neugeborenen- und Familienreportage besonders. Wenn aus Stillen plötzlich Kuscheln wird. Wenn ein Geschwisterkind neugierig dazukommt. Wenn aus einem ruhigen Moment innerhalb von Sekunden wieder wildes Toben wird.
Am Ende war auch die große Schwester ziemlich ausgepowert. Nach Bett-Hüpfen, Bällebad und ganz viel Action durfte der Tag langsam ruhiger werden.
Und genau darum geht es bei einer Familienfotografie in Berlin bei euch zu Hause für mich: nicht darum, einen perfekten Familienalltag zu inszenieren. Sondern darum, euren echten Alltag festzuhalten. Die kleinen Hände. Das Kuscheln auf der Couch. Das Chaos im Schlafzimmer. Das gemeinsame Kochen. Das neue Baby, das einfach mittendrin ist. Und die große Schwester, die gerade erst dabei ist, ihre neue Rolle kennenzulernen.
Eineinhalb Stunden Familienleben – unperfekt, liebevoll, laut, leise und genau deshalb so wertvoll.
Denn irgendwann wird sich niemand mehr daran erinnern, wie das Mittagessen an diesem Tag geschmeckt hat oder wie oft die große Schwester auf dem Bett herumgesprungen ist. Aber diese Bilder können euch genau dorthin zurückbringen: zu diesem besonderen Anfang als Familie zu viert.