Wochenbett Fotos

Wochenbett und neugeborenen fotos in berlin. neugeborenen shooting bei einer Familie zu Hause. es wurde gekuschelt und gestillt und wir haben Bilder zu dritt gemacht und vom Baby alleine. ich hatte meine Kamera dabei und habe währenddessen fotos gemacht von der Familie.

Vier Wochen, drei Menschen, ein ganz normaler Vormittag im Wochenbett

Vier Wochen ist ihr kleiner Sohn alt, als ich die junge Familie für eine ganz besondere Homestory zu Hause in Berlin besuchen darf. Es ist ihr erstes Kind – und obwohl sich im Leben der beiden gerade alles verändert hat, fühlt sich dieser Vormittag ganz ruhig und selbstverständlich an.

Eineinhalb Stunden darf ich sie begleiten. Ohne inszenierte Posen, ohne Zeitdruck und ohne den Anspruch, dass alles perfekt aussehen muss. Stattdessen fotografiere ich das, was gerade da ist: Nähe, Müdigkeit, kleine Berührungen und dieses ganz besondere Gefühl, wenn aus einem Paar plötzlich eine Familie geworden ist.

Als ich ankomme, wird im Wohnzimmer noch gemütlich gefrühstückt. Der kleine Mann ist natürlich mittendrin und bestimmt ganz nebenbei den Rhythmus des Vormittags. Wir nehmen uns Zeit, anzukommen, und ich beginne ganz unaufdringlich zu fotografieren. Die ersten Bilder entstehen dort, wo das Familienleben gerade stattfindet – zwischen Frühstück, Baby kuscheln und den kleinen Momenten dazwischen.

Genau das liebe ich an einer Familienreportage zu Hause in Berlin: Ich muss keine perfekte Kulisse schaffen. Das Zuhause ist bereits die Kulisse. Es erzählt von den Menschen, die darin leben, und von dieser ganz besonderen Zeit, die viel zu schnell vorbeigeht.

Irgendwann wird die Müdigkeit dann doch zu groß. Gemeinsam geht es ins Schlafzimmer, ins Bett. Die drei kuscheln sich zusammen, der kleine Sohn wird gestillt und plötzlich wird es ganz still und langsam. Diese innigen Momente gehören für mich zu den schönsten Bildern einer Wochenbett-Reportage.

Während die Mama stillt, der Papa seinen Sohn im Arm hält und alle drei immer müder werden, darf ich einfach beobachten. Ich fotografiere die kleinen Hände, die Nähe, die verschlafenen Gesichter und diese ganz besondere Ruhe, die sich über den Raum legt.

Und irgendwann schlafen tatsächlich alle drei ein.

Ich bleibe noch einen Moment, fotografiere diese Stille, friedliche Szene und verabschiede mich schließlich ganz leise. Auch die Katze schaut zwischendurch neugierig vorbei und gehört damit natürlich ebenfalls zu dieser kleinen Familiengeschichte.

Was von diesem Vormittag bleibt, sind keine perfekt inszenierten Neugeborenenbilder, sondern echte Erinnerungen: ein Frühstück im Wohnzimmer, müde Augen, Stillen im Bett, ganz viel Kuscheln, eine neugierige Katze und drei Menschen, die gerade dabei sind, ihren neuen Alltag als Familie kennenzulernen.

Genau dafür liebe ich meine Arbeit als Familienfotografin in Berlin. Die ersten Wochen mit einem Baby sind intensiv, manchmal chaotisch, oft müde – und gleichzeitig so unglaublich kostbar. Eine Neugeborenen-Homestory zu Hause hält diese Zeit so fest, wie sie wirklich war: natürlich, innig und voller kleiner Momente.

Denn irgendwann ist das Baby nicht mehr vier Wochen alt. Das Frühstück sieht wieder ganz anders aus. Und vielleicht erinnert man sich dann vor allem daran, wie klein diese kleinen Hände einmal waren und wie sich dieses neue Familienleben am Anfang angefühlt hat.

Diese Bilder erzählen genau davon.